Solveig wird klar, dass sie ihre Kindheit mit Hexen verbracht hat und erzählt Daniel davon, wie sich das Bild von Hexen im Laufe der Zeit gewandelt hat: von den Kinder fressenden Monstern der Grimmschen Märchen zu jungen und besonders charmanten Serienheldinnen.
Bei diesem Wandel spielt vor allem der Maler Luis Ricardo Falero eine herausragende Rolle, auf den Hexen in Verbindung mit Ziegen(böcken) offenbar sehr anziehend wirkten und dessen Bilder sicher nicht aufgrund ihres kunsthistorischen Wertes Absatz fanden.
Näher ist uns heute der Glaube an Hexen als weise, kräuterkundige und starke Frauen. Verbunden mit der Idee der Priesterinnenschaft für eine Muttergottheit stellt sie Marion Zimmer Bradley in aller Ausführlichkeit in ihrem Roman „Die Nebel von Avalon“ von 1982 dar. Wem ein tausend Seiten starkes Buch zu viel wird, kann auch den Film von 2001 anschauen.
Immerhin müsst Ihr die Wartezeit überbrücken, bis der zweite Teil zu den Hexen online geht. Dann geht es um die echten Hexen, die plötzlich überall waren und Solveig weiß natürlich genau, woran man sie erkennt und wie man sie bekämpft…
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